Mein Heilfasten Tagebuch

Feb 28, 2022 | Selbsthilfe | 0 Kommentare

Heuer habe ich wieder einmal ein Heilfastentagebuch geschrieben

So wie immer zu abnehmenden Mond starte ich mit meinem Plan. Ich werde mich 10 Tage zurückziehen, mach ganz auf mich konzentrieren und besonders auf meinen Körper achten. Ich denke, er „arbeitet“ für mich ein ganzes Jahr, so dass er einmal Urlaub verdient hat.

In dieser Zeit werden Organe entgiftet, entschlackt und gereinigt.

 

Donnerstag, 17.2.22 Einstimmungstag

Das Fasten beginnt.

Gestern habe ich noch in einer großen Runde mit Freunden den Geburtstag einer Freundin gefeiert. Es gab Leckeres zu Essen und zu trinken. Das wollte ich nicht auslassen, bevor nun wieder der Ernst beginnt.

Der Einstimmungstag ist ja immer noch OK.

Man sieht, ob alles da ist und besorgt sich noch Fehlendes, an Tees, Joghurt oder Gemüse. Der letzte Kaffee wird noch genossen.

Mittlerweile habe ich jahrelange Erfahrung im Heilfasten. Ich habe da ein Sonderheft, nach dem ich mich leiten lasse: „Heilfasten – so helfe ich mir selbst!

Genau das ist mein Hintergrund. Neben den Kilos, die natürlich auch purzeln dürfen, ist es mir ein Anliegen, die SELBSTHEILUNGSKRÄFTE zu aktivieren. Ich spüre jedes Mal, was es im Darm bewirkt, wie viel abgeht, obwohl man nichts isst. Die Darmzotten werden gereinigt. Die Nieren super durchgespült.

Kleine Wehwehchen kommen zu Beginn vermehrt hervor, wo man Schmerz verspürt. Doch nach und nach lindert sich das und man fühlt sich wie NEUGEBOREN.

Die ENTGIFTUNG meiner Organe ist meine Ambition, mir diese Tage aufzuerlegen. Jahr für Jahr!

Ich denke mein Körper arbeitet das ganze Jahr für mich wie selbstverständlich. Ich möchte ihm diese Auszeit gönnen. Ja, ich sehe es als URLAUB für meinen KÖRPER! Er ist es mir wert!

Von dem abgesehen, dass ich auch das gesamte Jahr nicht schlecht mit ihm umgehe. Die Ernährung ist mir wichtig, viel Wasser trinken und Bewegung.

 

Freitag, 18.2.22 – Erster reiner Tee Tag

 

Reiner Tee Tag, dieser und der nächste Tag sind für mich immer die schwierigsten. Doch ich habe mir schon vieles vorgenommen, um nicht auf Gedanken zu kommen, mich nach dem Essen zu sehnen.

Ab heute nehme ich keine feste Nahrung zu mir.

Eine Darmentleerung muss sein.

Ich mache einen Einlauf. Verschiedene Teesorten, abgestimmt auf die jeweiligen Organe sind das Nonplusultra. Hungergefühl habe ich nie.

Doch die Freude auf den Löffel Honig zu Mittag ist groß oder einer Zitronenscheibe.

Ich mache einen kleinen Spaziergang. Manchmal friere ich und hole mir eine Wärmeflasche. Ein Mittagschläfchen tut gut.

 

Samstag, 19.2. 22 – Zweiter reiner Tee Tag

 

Mein Körper hat auf Reinigung und Ausscheidung umgeschaltet. Super!

Das Bindegewebe strafft sich, der Kreislauf wird labiler. Am Morgen ist ein deutlicher Gewichtsverlust zu merken. 2 Kg weniger.

Ich muss ein wenig turnen und viel trinken.

Ein Spaziergang steh wieder auf der Tagesordnung und ruhen. Zurückgezogen lese ich, höre Meditationen, sehe fern.

Ein Leberwickel wird geraten zu machen, natürlich gönne ich diesen meiner Leber während der Mittagsruhe.

Wieder einen Einlauf, das mag ich am wenigsten. Doch er muss sein, so bekomme ich das Kopfweh weg. Ist heuer aber nicht schlimm.

 

Sonntag, 20.2.22 – Dritter reiner Tee Tag

 

Der 3. Fastentag.

Ich habe mir erfahrungsgemäß die ersten reinen Tee Tage auf ein Wochenende gelegt, wohlwissend, dass es da am härtesten ist.

War heute aber nicht so schlimm. Mein Mann und ich machten einen ausgiebigen Spaziergang und dann arbeitete ich an der Meditation, die mir um 3:33 nachts erteilt wurde. Mehr dazu findest du in meinem BLOGARTIKEL oder gleich als Meditation auf meinem YouTube KANAL.

Es kam die Inspiration, eine Meditation für den Frieden in der Ukraine und Russland aufzunehmen. Schon um 7 Uhr morgens, schrieb ich sie auf. Nach dem Spaziergang nahm ich sie auf, sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch. Abends stellte ich beide Videos, mit Musik hinterlegt ins Netz auf YouTube.

Ich ging ansonsten meinen körperlichen Bedürfnissen nach, ruhte mittags lange Zeit.

 

Montag, 21.2.22 – Vierter reiner Tee Tag

 

Am Morgen mache ich meine Turnübungen im Bett, um den Kreislauf in Schwung zu bringen.

Ich denke mir, wann steigt die Freude auf, das Glücksgefühl, welches ich zu dieser Zeit schon immer gehabt habe,…

OK, der Blick auf die Waage ist erfreulich: 3 kg am 4. Tag.

Dennoch hoffe ich, dass ich Freude empfinden und tiefer in mein Seelenleben eintauchen kann.

Ein Spaziergang draußen im Morgenmantel barfuß, duschen und dann schnell einen Schluck des gewässerten Orangensafts für den so trockenen Mund.

Die ersten Zweifel kommen und ich frage mich, soll ich mir das im nächsten Jahr wieder antun?

Ich möchte wieder mit meinem Mann frühstücken. Diese Zeit ist uns heilig. Das fehlt mir gerade sehr. Der Duft des Kaffees, das Vollkornbrot, Paprika, Frischkäse….

Doch ich weiß, der Verzicht führt umso mehr in die Dankbarkeit!

So sitze ich bei meinem Liter Blasen- und Nierentee!

 

Dienstag, 22.2.22 – Fünfter reiner Tee Tag

 

Schreckliche Nachrichten in den Medien. Der Russe besetzt die Ukraine. Ich habe es kommen sehen und Meditationen dazu aufgenommen. Mehr dazu hier auf meinem KANAL!

Während ich mich mit meinen Tees herumschlage, geschehen in der Weltpolitik ganz andere Dinge. Doch ich habe keine Angst. All das sind Dinge, die wir benötigen, um wieder zusammenzuwachsen. Miteinander und nicht gegeneinander zu arbeiten. Das klingt jetzt vielleicht blöd, doch dieser Transformationsprozess ist schon eine Weile im Gang, es braucht nur ein wenig Schubkraft. Die haben wir jetzt. Es wird, meiner Meinung auch noch viel Überraschendes folgen, was wir uns jetzt noch nicht vorstellen können. Doch das ist eine andere Geschichte.

Jetzt wieder zum Thema.

Ich plane schon die Zeit nach dem Heilfasten. Da mein ältester Sohn Alexander Geburtstag hat, lade ich meine Familie ein. Alle haben zugesagt, Mama, mein Bruder, meine Schwester. Ich werde uns was Schönes kochen und so mein Fastenbrechen zelebrieren, mit einer Geburtstagstorte 😊

Ich habe auch schon einen Friseurtermin vereinbart, telefoniere lange mit meiner Freundin, die wissen will, wie es mir geht. Eine Polterrunde wird eingerichtet für eine andere Freundin, die demnächst heiratet. So gibt es wieder Themen, die den Alltag betreffen. Bisher habe ich mich ja sehr zurückgezogen, da ich weiß, die ersten Tee Tage sind die Fordernsten.

Heute ist der letzte reine Tee Tag. Ich habe dann 5 davon absolviert, das ist das Minimum, um eine gute Organreinigung zu erreichen.

Meine Nackenschmerzen sind verschwunden, mein Stechen in der Hüfte ebenso. So kann ich nur jeden raten, seine „Wehwechen“ mit dem Heilfasten auszukurieren.

Mein Mann kommt nach Hause mit einem wunderschönen Blumenstrauß. Er ist stolz auf mich!

Mittwoch, 23.2.22 – erster Aufbautag

 

Fastenbrechen, der erste Apfel am Vormittag!

Es braucht viel Energie, diesen Apfel zu kauen und zu verspeisen.

Fast ein Kraftakt für den Körper!

Eigentlich habe ich gar keine Lust auf das Obst. Ich würde ihn nicht brauchen. Es könnte mit Tees weiter gehen. Ich bin zu faul, zu essen. Nur zu Trinken ist so praktisch! Die Freude hält sich in Grenzen.

Nach der Morgenroutine, Trockenbürsten, kalt warm Duschen, starte ich mit meinem Tee in den Tag. Ein Glas Orangensaft verdünnt dazu. Das Highlight am Morgen.

Ein Einlauf gibt zu erkennen, was da noch alles im Darm ist.

Auf YouTube finde ich eine Gymnastikvideoanleitung für die Organe, von Gabi FASTNER, tolle Übungen.

Meditation und dann geht’s wieder an den Computer. Ich schreibe Berichte und erledige andere Dinge als Jugendcoach im schulischen Bereich.

Nach dem Essen lege mich hin, es strengt an. Der Körper schaltet von Reinigung auf Verdauung um, dass ist anstrengender als umgekehrt. Deshalb dauern die Aufbautage wesentlich länger.

Ein Spaziergang an der Donau erhellen mein Gemüt.

Ebenso die Waage.

Ein Joghurt mit Leinsamen am Nachmittag soll den Darm aktivieren.

Das Abendessen lasse ich aus. Ich brauch´ es nicht wirklich. Essen strengt an. Stattdessen sehe ich mir den Bergdoktor an.

 

Donnerstag, 24.2.22 – Zweiter Aufbautag

 

Wieder mal Bort, obwohl es nur Knäckebrot ist. Doch was verspüre ich? Überhaupt kein Glücksgefühl, wie sonst. Ich würde es nicht brauchen. Mein Körper ist in so einem Flow des Trinkens, dass er Essen als nicht „Besonders“ empfindet.

Außerdem muss man jetzt wieder einkaufen, überlegen was man kocht und isst. Es macht das Leben nicht einfacher.

Trinkt man nur, konzentriert man sich auf alles andere im Leben als Essen.

Freitag, 25.2.22 – Dritter Aufbautag

Der letzte Aufbautag

Ich könnte so viel mehr essen, als mir lieb ist. Ich begnüge mich mit einem Joghurt und  Leinsamen. Mittags Obst.

Mit einer Freundin wandere ich dann 2 Stunden zu einem Markt im Nachbarort gegenüber der Donau, Ottensheim. Nun kehrt der Hunger ein und ich breche früher meine Fastenkur, weil eine Freundin anruft, die mit uns ihren letzten Arbeitstag feiern will. Sie geht in Pension.

Oje, jetzt werden wir alt! Die ersten Pensionsfeiern stehen an! 🙂

 

Samstag, 26.2.22 – Fastenbrechen mit Geburtstagsfeier

 

Kaffee und Müsli am Morgen

Meine Familie wird eingeladen zum Rehbraten

Dankbar, erfüllt und ERLEICHTERT, im wahrsten Sinn des Wortes, gehe ich in das Frühjahr hinein. Meine Kochbücher mit vollwertiger gesunder Nahrung liegen bereit. Die Vorsätze sind groß. So starte ich nun in den März!