Die weibliche Ahnenlinie heilen

Mai 2, 2022 | Familienaufstellung | 0 Kommentare

Die weibliche Ahnenlinie und ein Blick dahinter

Drei Klientinnen binnen einer Woche motivieren mich,

dieses Thema näher zu beleuchten.

Es ging um Brustkrebs, Gebärmutterprobleme, etc. also vor allem um weibliche Körpersymptome.

Nach den ersten Erzählungen ging es immer um die „Nichtachtung der Mutter“, dass „Nichtannehmen Können“ ihres Schicksals, dem Gefühl, zu wenig oder keine Liebe erhalten zu haben, bis zur Weglegung des Kindes.

Es gibt wirklich schwere Schicksalsschläge

und Vieles, was Menschen im Laufe ihres Lebens durchmachen, bis die Zeit kommt, sich näher mit den eigenen Schatten zu beschäftigen. Meist wenn eine Erkrankung ausbricht.

Das Thema Mutter spielt bei Frauen eine große Rolle,

um in ihre Kraft zu kommen und das Leben in seiner gesamten Fülle anzunehmen,

Lebensfreude zu finden und den Frieden in sich wahrzunehmen.

Gerade bei diesen urweiblichen Symptomen.

Es ist immer ähnlich, wenn die Wurzeln nicht angenommen werden,

sprich die Mutter (oder Vater), verliert der Mensch den Halt im Leben. Das wirkt sich auf den Körper aus, weil seelische Verletzungen die Ursache des physischen Leidens sind.

Deshalb ist es immer bedeutend, herauszufinden, wo liegt die seelische Ursache.

 

Was bewegt diesen Menschen. Was denkt er, fühlt er?

Worüber grübelt er?

Dort werfen wir einen Blick hin!

 

Das Vergeben können ist meist der Schlüssel.

So wie in diesen Fällen.

Das das oft sehr schwer gelingt, ist nur allzu verständlich. Dennoch sollte dies das Ziel sein, wenn man gesund werden will.

Ich habe eine Meditation aufgenommen, um zu vergeben: HIER das Video

In einem Fall ist es nicht gelungen, die leibliche Mutter „anzunehmen“, weil diese Frau als Baby weggelegt wurde. Hier muss man Ressourcen in anderen Bereichen finden. In diesem Fall waren es die Adoptiveltern, die der Frau die Kraft gaben, das Leben zu meistern.

 

Eine Ressourcenquelle muss gefunden werden.

Auch die Adoptivmutter kann Kraft geben.

 

Jeder Mensch braucht bzw. hat positive Erfahrungen gesammelt, um sich zu entwickeln.

Sonst würde er nicht fähig sein, seinen Alltag zu bewältigen.

Wenn Menschen zu mir kommen, sind sie so bewusst und reif, dass sie erkennen, was ihnen bisher gutgetan hat und Kraft gab.

Mit diesen Potentialen können wir in der Aufstellung dann arbeiten. Mein Ansatz ist der lösungsorientierte.

In einem Fall war es die Adoptivmutter, in einem anderen Fall war es das Erkennen, dass die Mutter so große Schuldgefühle mit sich trug, über die sie nie sprach. Dadurch nahm sie ihre Tochter nicht bewusst war. Sie konnte ihr natürlich auch nicht die Liebe geben, nach der sich die Tochter so sehr sehnte.

All das kommt ans Tageslicht und führt dazu, dass die Tochter ihrer Mutter gegenüber meist mehr Verständnis entgegenbringen kann.

Das fällt dadurch leichter, weil man die Gesamtsituation sieht, das eigene Schicksal und das der Mutter, der Großmutter, der weiblichen Ahnenlinie.

So konnten wir in allen drei Fällen alte seelische Verletzungen heilen.

Das gelang in der anschließenden Prozess Arbeit.

Dies ist gut, denn auch die nächste Generation wird befreit sein, von diesen Familienmustern, die niemanden mehr dienlich sind. Ebenso, wird die Mutter energetisch miteingebunden und befreit, ohne dabei sein zu müssen.

Das ist das schöne an Aufstellungen,

man kann für sich am Familiensystem arbeiten, und braucht die Beteiligten nicht dazu.

 

Kannst du deine Mutter annehmen, wie sie ist? Kennst du das Leben deiner Großmutter?

Was sie erlebten, hast auch du in dir gespeichert. Auch all das Schöne!

 

Alles Liebe und viel Gesundheit wünscht Dir,

Petra