Viel zu oft stellen Menschen sich diese Frage: Wer ist mein Vater?

 

Hier liest du wie ich vorgehen würde.

 

Eine wahre Geschichte

 

Maria*, 46 Jahre, kennt ihren Vater nicht.

Sie hat ihn noch nie gesehen.

Sie weiß nicht, ob er lebt oder nicht.

Sie weiß nicht, ob er Familie hat oder nicht.

Sie weiß nicht, ob sie Halbgeschwister hat.

Ob er gesund oder krank ist, …

Sie weiß nichts.

 

Doch JA! Sie kennt seit kurzem seinen Namen und sie hat eine Adresse gefunden.

 

Soll sie ihn suchen?

 

Maria wurde ledig geboren und wuchs größtenteils bei ihren strengen Großeltern in der Tschechoslowakei auf. Gefühle und Emotionen wurden in dieser Familie nie gezeigt.

Die Mutter der heute 46-Jährigen wollte nie, dass sie Kontakt mit ihrem Vater hat.

Marias Meinung über ihre Mutter: Sie ist gefühlskalt. Deshalb hat sie auch immer schwierige Beziehungen.

Nun wiederholt sich bei Maria das Leben der eigenen Mutter. Sie wurde auch mit ihrem Kind „stehen“ gelassen.

Mit 20 Jahren verlässt Maria ihre Heimat und kommt nach Österreich, baut sich eine Existenz auf. Sie arbeitet viel. Ihr Kind wächst bei der Großmutter auf, so wie sie selbst.

Was passiert da in dieser Familie?

 

Alles wiederholt sich?

„Immer wiederkehrende Muster“ in Familiensystemen gibt es häufig und diese gilt es zu unterbrechen.

Zum Wohle aller Beteiligten.

Wenn Maria „nicht hinsieht“, was in diesem System aufgelöst werden soll, wird ihre Tochter mit großer Wahrscheinlich ein ähnliches Schicksal erleiden.

 

Maria sollte die Ursache herausfinden,

 

so kann sie dieses Muster durchbrechen.

Für das gesamte Familiensystem wird sich Erleichterung einstellen.

 

Das Unterbewusste arbeitet.

 

Das Unterbewusste arbeitet ständig und hat sie schon „unbewusst“ in die Richtung „Vatersuche“ getrieben.

Fast jeder sucht irgendwann in seinem Leben nach seinen „Wurzeln“, weil er merkt, es fehlt an eigener Kraft.

 

Vater und Mutter sind unsere Wurzeln, sind Kraftpotential und beide Teile sind gleich bedeutend.

 

Wurzeln geben Kraft und Halt im Leben.

Speziell in schwierigen Situationen ist es wichtig KRAFT zu haben.

Zu wissen woher man kommt.

 

Maria ist neugierig und will ihn suchen.

 

Doch wo soll sie ANFANGEN?

 

Als Maria mir von ihrer Geschichte erzählte, hat sie mit der Suche nach ihrem Vater bereits begonnen.

Erfolglos.

Sie stand mit Namen und Adresse vor einer Türe. Läutete.

Doch an diesem Ort war niemand mehr, der weiterhelfen konnte.

War es eine falsche Information?

Enttäuscht fuhr sie nach Österreich zurück.

Auch darf die Mutter nichts erfahren. Das belastet sie sehr.

 

Was nun?

 

8 Schritte, wie ich an dieses Thema herangehen würde:

 

  • Wenn möglich die Mutter einweihen, ihr erklären, wie wichtig es ist, die 2. Hälfte seines ICHS zu finden.

Vielleicht kann sie mehr über den Vater und seine Familie erzählen. Auch über Dinge, die hilfreich sind, für eine erfolgreiche Suche.

 

  • Verwandte befragen, die mehr über ihn wissen könnten.

 

  • Freunde und Bekannte einweihen, vielleicht haben diese Ideen dazu oder haben von Möglichkeiten gehört, wie man vorgehen könnte.

 

  • Alle Möglichkeiten ausschöpfen, den Vater zu finden (Internetplattformen, Medien, Presse…) zum Beispiel:

http://www.menschen-finden.de/

http://www.personensuchpool.de

 

  • Familienrekonstruktionen oder Familienaufstellungen helfen, die Energien des Familiensystems wahrzunehmen.

So kann zumindest „die Seele“ verstehen. Das kann sehr erleichternd sein.

Oft ist alles ganz anders, als erzählt wurde.

(Häufig möchte auch ein Vater sein Kind kennenlernen oder weiß gar nicht dass er eines gezeugt hat…)

 

  • Aufarbeitung mit ExpertInnen

 

  • Heilrituale, um Offenes zwischen beiden Menschen aussprechen zu können.

 

  • Eine gute Vorbereitung, wenn es zu einem Treffen kommt (vorurteilsfrei, offen, ehrlich, liebevoll, im Bewusstsein, er ist ein Teil von „mir“)

 

Häufiger als uns bewusst ist, stellen sich Menschen die Frage:

 

Wer ist mein Vater?

Wie war er?

Welches Leben hat er geführt oder führt er?

 

Vater und Mutter sind Kraftquellen, auch wenn manche Menschen das nicht wahrhaben wollen.

 

Hast du noch Ideen, bitte teile sie mir mit!